Mittwoch, 24. September 2014

Gut Ding will Weile haben...

...dann aber richtig!

Copyright: Johanna Sigl
Chiemgauer Waldseen und Chiemsee mit Alpen
Entschuldigt die lange Wartezeit. Unsere gesamte Aufmerksamkeit galt in den letzten zwei Wochen genau einer Sache: Wir wollen unseren Lesern, Facebook-likern, Followern, YouTubetrailerguckern und somit unseren Dokumentarfilmliebhabern etwas Gutes tun! Was? Da wurde nicht lange gefackelt und wir haben uns für ein Gewinnspiel entschieden.


Wer jetzt denkt, dass es hier erneut ausschließlich um die Filme auf extrafilme.de handeln würde, begibt sich dezent auf einen hölzernen Weg. Wobei, einen Holzsteg wird es sicher geben, denn wir haben gemeinsam mit der TZ, dem Münchner Merkur und dem Gut Ising am Chiemsee ein kleines Gewinnspiel für euch:


Für eine Übernachtung für zwei Personen inkl. Genießerfrühstück, alkoholfreien Getränken aus der Minibar sowie der Nutzung des 2.500 qm großen Ising Spa&Wellness.


Copyright: Solvin Zankl
Walter Sigl in Aktion
Unser besonderer Dank gilt in dieser Hinsicht auch dem Filmemacher Dr. Walter Sigl, welcher uns mit seinen beiden Filmen „Das Bayerische Meer“ und „Der Chiemsee“ inspiriert hat, uns Fotos zur Verfügung stellte und zusätzlich für ein kleines Interview bereit war. Danke an alle Beteiligten!


Die Teilnahmemöglichkeit, Teilnahmebedingungen und den gesamten Text dazu gibt es auf den Webseiten der TZ und des Münchner Merkurs. Einfach auf einen der eben beiden genannten Namen der Zeitungen klicken, dort das Formular ausfüllen und schon steht mit etwas Glück einem möglichen Wellnessgutschein nichts mehr im Wege.


Viel Glück!

Mittwoch, 10. September 2014

Handwerkergeschichten vom Starnberger See

wertvolle Erinnerungen

Von Dobi Hardau ZH @ fotocommunity.de
Wenn eine Person mit einem grünen Gewächs in der Hand, welches gelbe Blüten aufweist, vor einer Gruppe jüngerer Menschen steht, in die Runde fragt, wer wisse, um welche Pflanze es sich handele und einer der gefragten mit vollem Elan aufzeigt er habe eine Ahnung,... befindet man sich überwiegend in der Schule. Doch wie so oft, wird die Antwort anders ausfallen als man glaubt. „Was ist das für eine Pflanze?“ – „Ich weiß es, ich weiß es! .... Blume!“

Eine Situation, an welche man sich immer gern erinnert. Solche individuellen Erinnerungen schaffen in gewisser Weise die Identität eines Menschen. Einige von ihnen haben ihre Erinnerungen von einer Kamera festhalten lassen. So auch die Mitwirkenden in der Heimatdokumentation „Zeug und Werk – Handwerkergeschichten vom Starnberger See“. Sie berichten über spannende, lustige aber auch eindrucksvolle Ereignisse in ihrem Leben und wie sie zu ihrem Beruf gelangten. Meist handelt es sich um ein Familienunternehmen, welches von den Kindern weiterentwickelt und später geführt wird
Herr Graf in jungen Jahren im elterlichen Betrieb
Beispielsweise Herr Graf Junior, ein Bäckermeister vom Ammerland. Er half bereits in jungen Jahren im elterlichen Betrieb mit und ist in Erwachsenenalter mit vollem Herzblut dabei. Was jedoch besonders aufhorchen lässt, ist seine Aussage dazu, in wie weit ihn das frühe Mitwirken im elterlichen Betrieb und vor allem die harte Lehrzeit danach, geprägt hat. Es hat ihm viel gebracht für sein gesamtes Arbeitsleben, denn „da hast kein Interesse dran, zu sagen: ‚Jetzt hab ich nen Schnupfen, jetzt gang i zum Doktor und mach krank‘ oder sowas. Du hast Interesse dran, dass der Betrieb gut läuft.“
Welche Handwerksberufe noch am Starnberger See seit Generationen existieren und welche Rolle die Erinnerungen der einzelnen Handwerker/innen spielen zeigt der Film „Zeug & Werk –Handwerkergeschichten vom Starnberger See“ auf dem VoD Portal extrafilme.de.

Freitag, 5. September 2014

Gradaus daneben


Was macht die Menschen glücklich?

Schokolade macht glücklich...
dem Kasperl fehlt nur noch der Semmel zur Wurstschoki
Veröffentlichung von ich-raff.net
Das Größte Glück auf Erden ist... eine „Wurschtsemmel“? Laut dem Kasperl in Gradaus Daneben allemal. Toll, wenn man Jemanden mit etwas Simplem, wie einer Wurschtsemmel, glücklich machen kann. Ob wir uns mit kleinen Dingen zufrieden geben, lässt sich bei unserer Gesellschaft besonders gut beobachten: Während überproportional groß wirkende Kinderaugen bei einem Bonbon beginnen zu leuchten, bekommt man das Gefühl die „cool Kids“ rümpfen bei einem IPod nur noch die Nase, solange es sich nicht um das allerneueste Modell handelt. Bestenfalls sollte es in Europa noch nicht einmal erhältlich sein. Doch nicht nur die Generation Why glänzt durch Eigenheiten. Die Lebenskrisen unserer Gesellschaft - Quarterlife-Crises, Midlife-Crises, oder was es auch noch immer gibt – fordern zusätzlich immer mehr.


Ob das die 8 urbayerischen Protagonisten in ihrem Alltag kennen, scheint fraglich zu sein. Sie zeigen Einblicke in ihr Leben, in ihre Motivation aber auch in ihre Vergangenheit - teilweise am Rand unserer Gesellschaft. Aber sie leben! Sie machen das Beste aus ihrem Leben! Und sie haben damit ihren persönlichen, individuellen Erfolg! „Ausgetretene Pfade“ kennen sie kaum, sie sind Menschen wie wir alle, aber auf ihre eigene, sympathische Art. Selbst wenn in der abschließenden Kasperletheater-Szene festgestellt wird, dass "Spontanität wohl überlegt sein muss".


Wer sich dann doch lieber philosophisch mit dem „Nichts“ befasst, wird in der Dokumentation Gradaus Daneben ebenfalls fündig: „Wenn es das Nichts gibt, dann gibts das Nichts nicht, weils das nichts gibt ...“
Also egal ob Kasperltheater, Lebensgeschichten, die Suche nach dem Glück oder eine Heimatverbundenheit,... es ist von allem etwas dabei! Viel Freude beim Ansehen des Denkanstoßes bezüglich des eigenen Lebens. „Jeder Mensch hat die Möglichkeit aus freien Stücken dazuzulernen, und die Zeit hat die Welt.“ (Zitat von Sebastian Heinsdorff in Gradaus Daneben)

Donnerstag, 28. August 2014

Die sieben Prinzipien von ...

Ein Genie aus alter Zeit

Von welchem Genie die sieben Prinzipien wohl entwickelt wurden? 

Wer hier zu sehen ist?
Mit ein wenig Abstand zum Bildschirm
wird der Herr erkennbarer.
Die Person wurde im 15. Jahrhundert in Europa geboren. Als uneheliches Kind eines Notars und einer Bauerstochter erblickte er damals das Licht der Welt. Als er ungefähr 19 Jahre alt war, lernte er dank seiner Familie, den damaligen Meister der Kunst, Andrea del Verrocchio, kennen, wo er seine ersten künstlerischen Werke vollendet. Doch nicht nur in der Kunst konnte er sich beweisen, er hatte auch einen enormen Wissensdrang, Neues zu entdecken und zu entwerfen, doch waren seine Ideen für die damalige Zeit beinah utopisch. Zu seinen Erfindungen zählen ein Fallschirm, welcher erst 500 Jahre später erfolgreich auf Funktionalität geprüft wurde, einen Helikopter und sogar ein Panzer.

Die bekanntesten Kunstwerke aus seiner Feder sind „der vitruvianische Mensch“ und „das Lächeln der Mona Lisa“.


Richtig: Es geht um Leonardo da Vinci. 

In dem Film "Die Sieben Prinzipien des Leonardo da Vinci" bezeichnet Manfred J. Lorenz ihn als einen "Großmeister in sämtlichen Disziplinen des Denkens und des geistigen wie auch des körperlichen Handelns und Schaffens" sowie als einen "Jahrtausenddenker". Nach einführlichen Eckdaten zum Leben des L. da Vinci beginnt M.J. Lorenz mit den sieben Prinzipien, welche von jedem Zuschauer einfach zu erlernen sind. Sie sollen Kreativität, geistige Fähigkeiten aber auch Selbstbewusstsein aufbauen, sowie verstärken.
Die Prinzipien lauten wie folgt:


Curiosita
Dimostrazione
Sesazione
Sfumato
Arte/Scienza
Corporalita
Connessione

Was die einzelnen Begrifflichkeiten als Hintergrund haben, erklärt M.J. Lorenz wohl am sinnigsten in seinem Lehrfilm auf extrafilme.de.





Donnerstag, 21. August 2014

4. Urlaubszeit ist...

... Zeit für sich selbst

Wann hat man schon im Alltag Zeit, sich auf sich selbst zu konzentrieren? Wann wurde denn zuletzt ein gutes Buch zur Hand genommen und wann sich entspannt mit dem eigenen Körper befasst? Meistens versucht man den Wünschen der anderen gerecht zu werden. Sei es der kritische Chef, der nörgelnde Kollege oder der manchmal miesepetrige Kunde, welcher einem jegliche Geduld abverlangen. 

Doch im Urlaub ticken die Uhren anders! Das Handy darf hier getrost einmal abgeschaltet werden. Wer dennoch gern einen Film mit dem Gerät ansehen möchte, kann bei den Telefoneinstellungen angeben, keine Anrufe empfangen zu wollen. Und nicht zu vergessen: die sozialen Netzwerke. Urlaub bedeutet auch, nicht unentwegt auf Facebook, Whatsapp, oder Xing herum zu stromern. Man merkt schnell, dass Unerreichbarkeit ein Segen sein kann! Die schwierigste Aufgabe besteht aber noch in der Akzeptanz der Ruhe: Nicht dass es plötzlich langweilig wird, wenn die Ruhe über einen herein bricht. 

Raus aus dem Alltagstrott kann zusätzlich dem gefürchteten Sauerstoffmangel entgegen wirken. Herzhaftes Gähnen wird ausdrücklich erlaubt. Sauerstoff hilft uns nicht nur am Leben zu bleiben, das für eine Telefonanbietermarke hergenommene Element lässt zusätzlich unsere Haut jünger und gesünder aussehen. Bewegung an der frischen Luft fördert die Durchblutung der Haut und deren Regeneration. Und das ist bei einer Fläche zwischen 1,5 und 2 m² gar nicht so einfach.

Dieser körpereigene Schutzpanzer lässt tiefe Einblicke hinter die Kulissen, sprich in das Leben eines Menschen zu. Ob er viel lacht, glücklich ist, oder sich doch zu häufig auf die Unterlippe beißt. Wer viel vor dem Computer sitzt, schaut auch sehr angestrengt - ohne es selbst zu merken, doch auch dies zeichnet sich in unserem größten Organ ab. Gar nicht mal so gut, aber auch sinnvoll um sichtbar vor Augen zu haben, wann es Zeit ist, eine Notbremse zu ziehen.

Wie die Sonne unsere Haut sieht, zeigt ein Video auf YouTube.
 
Wer jedoch lieber mehr Informationen zu unserer Haut haben möchte, findet "Die Haut" als Video on Demand.


Freitag, 15. August 2014

Mariä Himmelfahrt

Der Feiertag, der sogar innerhalb Bayerns für Differenzen sorgt

Der Tag, an dem die Stadt still steht? Live in Bayern! ;)
München, 15. August, 12.30 Uhr: Der Himmel ist stark bewölkt, die P&R-Anlagen wirken leergefegt und die Geschäfte sind geschlossen.

Rosenheim, 15. August, 13.30 Uhr: Die Lage ist ähnlich. Einzig am Bahnhof tummeln sich viele Nah- und Fernfahrer

Ansbach, 15. August, 17.00 Uhr: Feierabendverkehr, geöffnete Geschäfte und volle Busse.

Aber Ansbach liegt doch in Bayern, dem Bundesland mit flächendeckendem katholischen Glauben. Im gesamten Freistaat Bayern leben insgesamt bla Prozent an Katholiken (Quelle). Dennoch hat der Zensus entschieden: Jede Stadt und die dazugehörigen Gemeinden sollen separat "überprüft" werden, schließlich handelt es sich um einen tief katholischen Feiertag. 

Guad, die Meinungen der Bewohner gehen hier tiefgreifend auseinander. Während sich im Schwabenländle einige über einen neu dazugewonnenen Feiertag freuen dürfen, haben andere Bürgermeister die Ehre ihren Bürgern zu erklären, warum sie plötzlich nicht mehr am 15. August frei haben. Ob das überall offenes Gehör fand?
Mariä Himmelfahrt

Die Meinungen gehen auf jeden Fall sehr weit außeinander. Bei einer Umfrage sind beinah 70 Prozent (Quelle) dafür, dass der Feiertag flächendeckend sein sollte. Andere Personen halten dagegen, denn nur wer katholisch ist, solle auch rein katholische Feiertage feiern dürfen. Im Grunde wäre dies dann mit dem Pessachfest, dem Ramadan oder anderen, an Glaubensrichtungen orientierten Festlichkeiten vergleichbar: Nur wer diesen Glauben in Deutschland ausübt, bekommt auch an den Tagen seine freie Zeit. 

Es steigt auf jeden Fall die Spannung, ob die Vorgehensweise 2015 für diesen Feiertag so bleiben wird, oder ob der Feiertag nun doch verallgemeinert werden wird.

Donnerstag, 14. August 2014

3 - Urlaubszeit ist...

...Zeit für andere Länder

"Heyhey Wickie, hey Wickie hey!..."  Wickie? War das nicht Wickie und die starken Männer? Richig! Und welches Land ist für seine Wikinger berühmt-berüchtigt? Genau! Norwegen. Heutzutage lassen noch Museen das Zeitalter der Wikinger aufleben. Zusätzlich werden die hartgesottenen Filmfans in Bjorli eine Szene aus Harry Potter oder im Nationalpark Jostedalsbreen James Bond Kulissen wieder erkennen. 

Doch etwas ganz Besonderes stellen die Hurtigruten dar. Die natürlich entstandenen Seewege sicherten früher die Versorgung der Bewohner der einzelnen Inseln. Gerade im Winter war die Kenntnis der Wege wertvoll, denn Schnee und Eis ließen andere Strecken unpassierbar werden. Heute erfreuen sich die 12 Tage auf See bei rund 5.000 km Strecke wachsender Beliebtheit. Die Routen selbst waren, laut der Dokumentation Hurtigruten, auf keiner Karte eingezeichnet.

Ein Anlaufziel für Touristen ist die 40.000 Einwohnerstadt Ålesund, welche sich über drei Inseln erstreckt. Hier stehen die Häuser Wand an Wand zueinander, modern pastellfarben im Jugendstil gehalten, mit einer Bauweise, wie man sie dem hohen Norden gern zuordnet. Doch dies war nicht immer so. Am 23. Januar 1904 brach in dem Städtchen ein Feuer aus - mit verheerenden Folgen. "Innerhalb von 16 Stunden wurden 850 Holzhäuser in Schutt und Asche gelegt. Entfacht durch heftigen Wind, raste die Feuerwalze über die Stadt." (Quelle)

Nach dem Feuer mussten Häuser wieder aufgebaut werden und der damalige deutsche Kaiser Wilhelm II. bot seine Hilfe an. Als Norwegenliebhaber unterstützte er den Wiederaufbau mit Kapital aus seiner Privatschatulle und brachte den Einfluß aus Europa, den Jugendstil, gleich mit ein.

Die heutigen Touristen lernen auf ihrer Entdeckungsreise durch die norwegischen Hurtigruten aber noch viel mehr kennen. So nähern sie sich den sagenumwobenen "Sieben Schwestern". Sieben Wasserfällen, deren Gipfel der Sage nach einst sieben Trolle gewesen sein sollen, welche von der Sonne versteinert wurden. (Vollständige Sage)

Wo die spannende Reise noch lang führt zeigt Hurtigruten auf extrafilme.de.

Donnerstag, 7. August 2014

2 - Urlaubszeit ist...

...Zeit für Sport

geralt @pixabay.com
Endlich Ruhe vor dem Alltagsstress! Endlich Pause von Maschinenlärm, Berufsverkehr und einem unentwegt klingelndem Telefon. Endlich Zeit um Abzuschalten. Wer aber den gesamten Tag im Büro, im Bus oder sonstwo bei der Arbeit sitzt, wird feststellen, wie sich der Körperschwerpunkt mit der Zeit verlagern möchte. Also gibt es in der Urlaubszeit endlich Gelegenheiten, mit Freude aktiv zu werden. Natürlich nicht, ohne vorher ein paar Tage wirklich entspannt zu haben. 

Doch nun fort vom Stillstand, denn echter Stillstand würde den Tod bedeuten! Wir nehmen unseren Körper oftmals für viel zu selbstverständlich. Erst, wenn wir wirklich eingeschränkt sind, sei es durch eine Krankheit, durch einen Unfall oder altersbedingt, wissen wir, was uns unser Körper eigentlich wert ist und wie sehr wir auf Bewegung angewiesen sind. Wer sich nicht oder kaum bewegt, baut ab, denn der Körper erfährt sozusagen einen "Aha-Effekt". Jede selten beanspruchte Muskelgruppe wird zurückgebildet, denn unnötige Muskulatur verbraucht unnötig viel Energie.

Um dem entgegen zu wirken, bieten Personal Trainer speziell auf Berufsgruppen und individuelle Bedürfnisse ausgerichtete Trainingsprogramme an. Wer auf den Personal Trainer verzichten möchte, kann auch mal mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren, das Auto beim Weg zum nächsten See stehen lassen oder einfach einen ausgiebigen Spaziergang durchführen. Wer mit dem Automobil unterwegs ist, kann die Landschaft auch wandernd kennenlernen, sich in nahe liegende Gewässer begeben oder ein Rad ausleihen. Vielleicht gibt es sogar ein Tandem, was sicher eine Erfahrung wert wäre.

Viele Städte, egal ob im In- oder Ausland, bieten Schnupperkurse verschiedener Sportarten an. (Beispielsweise Regensburg). Wer doch lieber in ortsansässigen Vereinen einen Schnupperkurs durchführen möchte, wird meist auf der Homepage der eigenen Stadt fündig. 

Es spricht auch nichts dagegen, eine Trendsportart 2014 auszuprobieren:

Bossaball

"Bossaball ist eine Mannschaftssportart, die von zwei Teams von je drei bis fünf Spielern gespielt wird. Die Spielfläche besteht aus einem großen Luftkissen, das wie beim Volleyball durch ein Netz in zwei Hälften getrennt wird. In der Mitte jeder Spielhälfte ist ein Trampolin eingelassen, das den Spielern zu einer gesteigerten Sprunghöhe und damit einer ausgezeichneten Angriffsposition verhilft. Beim Bossaball kommt der ganze Körper zum Einsatz, um den Ball in der gegnerischen Spielhälfte in Bodenkontakt zu bringen. Ein Ballkontakt mit dem gegnerischen Luftkissen bringt dem angreifenden Team einen Punkt, ein Treffer auf dem Trampolin drei Punkte. Die Besonderheiten des Untergrunds und die vergleichsweise geringe Verletzungsgefahr erlauben akrobatische Spieltechniken, die einen erheblichen Reiz des Spiels ausmachen."
(Quelle)


Stand-up-Paddling

"Stand-up-Paddling (SUP) ist die entspannte Version des Wellenreitens. Ganz ohne Wind und Wellen sorgt ein Stechpaddel für den nötigen Vortrieb, während der Paddler relaxt auf dem Brett steht und die Natur genießen kann. Beliebt ist Stand-up Paddling wohl auch deshalb, weil es besonders einfach zu erlernen ist: Hüftbreiter Stand, die Knie leicht gebeugt und das Paddel ins Wasser – schon nach wenigen Minuten hat man auf dem Brett einen sicheren Stand. Für den Anfang eignen sich Baggerseen und Bäche als Übungsgewässer, sportliche Paddler bevorzugen Flüsse mit Strömung oder reiten auf den Wellen des Meeres entlang." (Quelle)


Bouldern 

"Bouldern kann man drinnen wie draußen, an echten wie an künstlichen Felsen in Kletterhallen. Boulderer bleiben auch darüber hinaus flexibel, denn sie brauchen nicht unbedingt einen Kletterpartner zur Absicherung. In Kletterhallen sind spezielle Boulderbereiche mit so genannten Crashpads ausgelegt, die Stürze abfangen und Fußverletzungen verhindern sollen. Die einzelnen Boulderprobleme sind hier zum Teil farblich je nach technischer Anforderung gekennzeichnet. Im Outdoorbereich gibt es weltweit einige, sehr berühmte Bouldergebiete mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen, so zum Beispiel im Wald von Fontainebleau in Frankreich, das gleichzeitig als das älteste Bouldergebiet der Welt gilt." (Quelle)


Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, sich zu bewegen. Und Bewegung macht Spaß! Nur der innere Schweinehund ist am Anfang von einer Tätigkeit sehr trotzig. Doch sobald die sportbedingten Endorphine in regelmäßigen Abständen ausgeschüttet werden, wird das Fabeltier auch immer kleinlauter. Dabei ist es immer hilfreich, etwas zu tun, was einem wirklich Spaß macht und, wenn möglich, dies mit jemandem gemeinsam zu tun, mit dem man sich wirklich gut versteht.

Wer weiß, vielleicht geben die Trailer der
Kategorie "Sport und Gesundheit" auf extrafilme.de bereits einen Anstoß. Egal, wie die Entscheidung ausgeht: Viel Spaß!

Dienstag, 5. August 2014

1 - Urlaubszeit ist...

Zeit für etwas Neues: Reiten lernen


Pferde. Sie faszinieren und begleiten den Menschen schon seit Jahrhunderten. Sie waren starke Lasttiere, loyale Begleiter und schnelle Reittiere. Selbst in Kriegszeiten retteten sie so manches Mal durch ihr tiefes Vertrauen ihren Reiter vor dem sicheren Tod. Für sie selbst konnte dieses Vertrauen jedoch selbst zum Verhängnis werden. 

Heute werden diese Tiere teilweise noch von der Polizei eingesetzt, um gerade bei Demonstrationen oder anderen großen Menschenansammlungen schnell von A nach B zu gelangen. Ansonsten werden Kaltblüter auf Grund ihres ruhigen Verhaltens und ihrer Kraft gerne vor Kutschen gespannt. Warmblüter dagegen, also temperamentvolle, relativ leichte und gewandte Pferde, findet man beim Springreiten oder mit Westernsattel wieder.

Doch egal, auf welchem Pferd man reiten möchte, man sollte das Tier immer als Tier achten und nicht als Gegenstand behandeln. Es existiert die treffende Aussage: "Man kann nicht nicht kommunizieren". Das stimmt, denn nicht nur Sprache sondern auch Körperhaltung, Mimik und Gestik sprechen für oder gegen uns. Dies trifft auch auf ein Pferd zu. Je nach Lautäußerung, Körperhaltung und Ohrenbewegung zeigt das Tier eine andere Stimmung und haltung gegenüber dem Reiter, erkennt jedoch gleichzeitig jede Veränderung in der Kommunikationsweise des Menschen.

Dieses Wissen nutzt Hans-Jürgen Neuhauser, um sein eigenes Trainingsprogramm namens HJN-reiten zu entwickeln. Dabei legt er enormen Wert auf seine eigene Kommunikation. "Gymnasitizierende Führübungen", "die freie Arbeit auf dem Zirkel" und "das Reiten mit feinsten Hilfen" ergeben zusammen das Trainingsgerüst. Kurz gesagt nutzen seine Schüler beinah ausschließlich die eigene Kommunikation zum Erlernen des Reitens - mit Erfolg. Wie das funktionieren kann, zeigt er in seinen Lehrvideos auf extrafilme.de: Reiten international.

Freitag, 1. August 2014

Was steckt in unserem Essen drin?

Ein lehrreicher Vortrag in einer Zeit der Mogelpackungen


Was in unserem Essen drin steckt meinen wir zu wissen - es steht ja alles auf der Zutatenliste. Gut, die Zuckermenge variiert je nach Einzelnennung der Zuckerarten. Dabei kann sogar auf der Verpackung ganz groß deklariert werden, dass kein Zucker im Essen sei, es genügen Süßmolkenpulver, Galaktose oder das synthetisch hergestellte Süßungsmittel Sucralose, um die richtige Süße zu erreichen.

Doch auch wenn der Zucker auf der Verpackung steht, gesellen sich weitere Hexosen, sprich weitere Zuckerarten auf der Zutatenliste dazu. Falls auf einem Fruchtjoghurt der Fruchtzucker, also die Fructose extra verzeichnet wird, kann man als Verbraucher nicht automatisch davon ausgehen, dass echte Früchte im Produkt sind. Es bedeutet nur, dass zusätzlich Fructose verwendet wurde, denn was sowieso schon Bestandteil einer Zutat ist, muss nicht separat aufgelistet werden. Gerade Himbeerjoghurt erfreut sich großer Beliebtheit... Zedernholz schmeckt ja auch super! Es gibt ein klasse Himbeeraroma her. Das ist nicht schlimm? Ja, mag sein, aber dass Nussaroma von manchen Firmen aus Schimmelpilz gewonnen wird, klingt schon ein wenig abstoßender, selbst wenn Schimmelkäse als Delikatesse gilt. 

Auf Zutatenlisten finden sich zusätzliche Bezeichnungen wie E200 oder E405. Dies sind Zusatzstoffe welche unter Anderem Einfluss auf Haltbarkeit oder Geschmack haben. Sie können jedoch aus Frostschutzmittel oder dem Analdrüsensekret des Bibers hergestellt worden sein. Na dann guten Appetit. (Quelle: http://www.wiwo.de/technologie/umwelt/von-frostschutzmittel-bis-erdoel-diese-natuerlichen-aromen-und-farbstoffe-sind-mehr-als-eklig/9593958.html#image)


Noch mehr spannende Informationen zu den Inhaltsstoffen in unserem Essen, der Zuckermenge in einer Tüte Gummibärchen und zur Kategorisierung der Mehltypen bringt Christiane Jenkins in ihrem Vortrag "Was steckt in unserem Essen?" einer Gruppe von Schülern auf anschauliche Weise näher.

Wer die Frage auf Facebook gelesen hat, bekommt die richtige Lösung: 25 sind es. 

Mittwoch, 30. Juli 2014

Fischers Fritz fischt...

...frische Fische

Ausschnitt aus dem Film "Lachsfischen am River Moy
Wer kennt diesen alten Zungenbrecher nicht? Und es ist etwas wahres dran, denn frischer kann ein Fisch kaum sein, als wenn er selbst gefangen wird. Einer der beliebtesten Speisefische ist der Lachs. Das perfekte Angelgebiet für diese Delikatesse ist der River Moy in Irland. Aber vorsicht: wer sich nicht mit der dortigen Rechtslage auskennt, kann ganz schnell tief in die Tasche greifen, anstatt günstig Urlaub mit Abenteuer zu verbinden. Die wichtigsten haben wir hier zusammengefasst:


Lizenz


Eine Lizenz zum Angeln von Lachs und Meerforelle wird auf jeden Fall benötigt. Diese kann ohne weiteres im Voraus online erworben werden. Eine Anglerprüfung, wie sie in Deutschland nötig wäre, wird nicht durchgeführt. Dafür gilt es jedoch, sich vor Antritt des Angelurlaubs mit den örtlichen Vorschriften auseinanderzusetzen, da die Regelungen für den Maximalfang von Jahr zu Jahr angepasst werden müssen. Auch der aktuelle Fischbestand wirkt sich auf die erlaubte Fangmenge aus. (http://www.fisheriesireland.ie/)



Zeitraum


Lachsfischen kann man nicht das gesamte Jahr lang. Die Saison beginnt am 01. Februar und endet am 30. September des Jahres. 



 Markierungsbänder


Markierungsbänder sind in der Anzahl begrenzt und halten den Angler an, die Fische zu markieren, welche er gefangen hat, was unmittelbar nach dem Fang geschehen muss. Da die Bänder mit Codes versehen sind, sind diese auch nicht auf andere Angler übertragbar, denn sie können dem jeweiligen Besitzer zugeordnet werden.



Fangbuch


Jeder Angler/Fischer bekommt in Irland ein Fangbuch ausgehändigt. Das Fangbuch muss immer mitgeführt werden, sobald Lachse oder Meerforellen geangelt werden. Hier wird jeder Fang, egal ob er wieder ins Wasser zurückgegeben wird oder nicht, dokumentiert. Wer sein Buch verliert, muss diesen Verlust umgehend bei Inland Fisheries Ireland melden.


Das Lachsfischen selbst, wie es geht und wo die Geheimtipps an Läden und Fangstellen liegen, zeigt Stephan Höferer in dem Film "Lachsfischen am River Moy".

Mittwoch, 23. Juli 2014

Karibik oder nicht Karibik?

Das ist hier die Frage...

oder doch nicht? Es geht um die Bahamas: weißer Strand, Abgeschiedenheit, Karibik pur soweit das Auge reicht. Also der perfekte Ort, um sich vor unserer hektischen Welt zurückzuziehen. Aber die Bahamas, bekannt seit 1492 dank Columbus, zählen geografisch nicht einmal zur Karibik. Die Bahamas zählen zum Nordatlantik. Was macht sie also aus? Sind es die weißen Strände, soweit das Auge reicht? Ist es die Musik? Ist es das Rauschen der Wellen oder doch eher der Rausch bei "Bahama Mama" en masse?

Vielleicht etwas von allem. Gerade die sichtliche Nähe zu den karibischen Inseln und den dort entwickelten Kulturen bilden das I-Tüpfelchen für uns Europäer. Doch wer ersteinmal dort am Strand liegt und tatsächlich einen Fleck gefunden hat, welcher nicht von Touristen überrannt wird, darf feststellen, dass der Sand gar nicht so grobkörnig ist und an manchen Stellen ungewöhnliche Gebilde in die Höhe ragen.


Röhrenwürmer im Meer von
joakant auf pixabay.com
Dies liegt daran, dass die gesamte Inselgruppe der Bahamas aus Kalkstein besteht, ähnlich wie die europäischen Alpen. Zusätzlich sorgen Muscheln, Krabben und andere Meeresbewohner für den entsprechenden Aufbau. Sie filtern Calcium aus dem Meerwasser und verstärken damit ihre Gehäuse, Panzer und wofür die Tiere den Kalk sonst noch benötigen.

Und die Gebilde? Sie entstanden durch Erosion. Das Meer hat sich um das Gebilde herum zurückgezogen, die Korallen, welche dort lebten starben und der Wind trug alle lockeren Bestandteile fort. Übrig bleiben die unterirdischen Wohnhöhlen der Röhrenwürmer, welche von den Weichtieren äußerst stabil gebaut werden. Wie diese Gebilde aussehen hat Walter Sigl in seiner Dokumentation festgehalten.

War jemand von euch bereits in der Karibik? Wer möchte, kann gerne in die Kommentare schreiben.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Gastbeitrag Wolfratshausen

Heute nehmen wir einen Gastbeitrag mit rein, da es in diesem um unseren Geschäftsführer, um das LoisachKino Open Air und somit einen Event, bei welchem wir als extrafilme.de als Veranstalter fungieren. Der Originalbeitrag, wie er hierher kopiert wurde, steht auf dieser SEITE. <---Just click


Ein ganz spezielles Kinoerlebnis an der Loisach – Initiator Stefan Eckardt freut sich auf die Filme


Am Wochenende findet zum vierten Mal das Kino Open Air an der Loisach statt. Am 18.7. wird der Film “Grand Budapest Hotel” und am 19.7. “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand” gezeigt.
hundert grandbudapest
Stefan Eckardt, der das Kino Open Air 2011 ins Leben gerufen hat, freut sich, dass die Veranstaltung weiterhin so gut angenommen wird. Das erste Open Air war ein Geschenk zum 50. Jubiläum der Stadt Wolfratshausen, damals noch mit Eckardts Firma Geronimo-Post, inzwischen ist er mit seiner Neugründung Extrafilme.de als einer der Veranstalter zuständig. Mehr Info dazu unter: www.extrafilme.de. Als zusätzlicher Pluspunkt war das Kino-Event komplett klimaneutral, denn der Strom für die Vorstellung am Abend wurde tagsüber über eine Photovoltaik-Anlage generiert. Seitdem der zweite Verantwortliche, die Stadt Wolfratshausen das Freilichtkino nach dem ersten Jahr mit in ihr Veranstaltungsprogramm aufgenommen hat, zählt das Open Air sicher zu einem der Highlights im Sommer.
” Die Floßlände schreit eigentlich geradezu nach solchen Veranstaltungen, vor allem jetzt mit der neuen Befestigung. Wir haben immer ein ganz gemischtes Publikum und ich denke, das Kino Open Air hat auf jeden Fall einen Mehrwert für die Stadt. Es könnte ruhig öfter passieren, dass Leute einfach etwas machen und nicht nur alles totreden.”
Der gebürtige Rheinländer lebt seit 15 Jahren mit seiner Familie in Wolfratshausen und fühlt sich sehr wohl. “Hier ist einfach alles beisammen, die Infrastruktur für die Kinder ist da, man hat alles Wichtige in der Nähe. Mir taugt’s hier einfach.”

Kino Open Air Wolfratshausen
Das Kino Open Air hat schon einiges erlebt: Von Nieselregen und Terminverlegungen bis zu einem Live-Auftritt der Banana Fishbones und voller James-Bond-Action bei schönstem Wetter. Durchschnittlich waren bei jeder Veranstaltung 600 bis 700 Besucher da, die sich auch heuer wieder von Michel Amato und den Jugendlichen vom La Vida verköstigen lassen dürfen. Eintrittskarten für 6,50€ gibt es im Bürgerbüro und an der Abendkasse. Ab 18 Uhr kann man es sich an der Floßlände gemütlich machen, die Filme werden jeweils um ca. 22 Uhr beginnen. und auf Facebook: Die Wettervorhersagen sind bisher perfekt. Aktuelles unter www.loisachkino.de und auf Facebook: www.facebook.com/loisachkino
Fotos © Sabine Hermsdorf

Mittwoch, 16. Juli 2014

Freikarten zu gewinnen!

Heute gibt es einen Tipp von uns. Wohnt ihr in Wolfratshausen oder in der Nähe? Habt ihr am 18.07. bzw. am 19.07. noch nichts vor? Dann klickt auf den Beitrag!


Beitrag von Loisach Kino OpenAir.

Dort gibt es fabelhafte Preise zu gewinnen: je Film verlost das Loisach KinoOpenAir 5x2 Eintrittskarten.

Das einzige, dass es zu tun gibt? Die Preisfrage "Warum wurde Deutschland Weltmeister 2014" zu beantworten und zu schreiben, in welchen Film ihr lieber gehen wollt:


Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand


    Grand Hotel Budapest



 
Nähere Informationen findet ihr auf der Webseite des LoisachKinos.

Freitag, 11. Juli 2014

Wie bewerbe ich mich richtig?

Vorbereitung

Bild von Dennis Skley @flickr.com
Die Abschlussprüfungen in Deutschland sind mehr oder weniger beendet. Damit beginnt, nach kurzer Erholungspause, ein neuer Lebensabschnitt für viele Schul- und Studienabgänger. Egal ob der Weg zu einem Studium, zu einer Ausbildung, zu einem Praktikum oder zu einer festen Arbeitsstelle führen wird, eine Voraussetzung ist für alle gemeinsam: die richtige Bewerbung.


Aber wo, bei wem und vor allem wie? Und wie sieht eine „richtige“ Bewerbung aus?
Bevor eine Bewerbung geschrieben werden kann, muss man sich jedoch über sich selbst klar werden... Was will ich? Wo will ich hin? Welche Stärken und welche Schwächen habe ich? Und ganz wichtig: Warum will ich dorthin, wo ich hin will? Dabei ist es vollkommen egal, ob das Zielunternehmen eine Stellenausschreibung im Internet veröffentlich hat, oder nicht.

Initiativbewerbungen haben, bei zielgerichtetem Inhalt, gleiche und teilweise sogar bessere Chancen, denn Eigeninitiative zeigt Interesse. Außerdem kann es immer wieder passieren, dass eine Stelle aus verschiedenen Gründen unvorhersehbar wieder frei wird. Wenn eine Bewerbung vorliegt, bevor der Personaler die Stelle als wieder frei geworden publizieren muss, steigert dies die Erfolgschancen.                                  just click
Ein Klick und der Trailer öffnet sich

Sind erst einmal die vorangegangenen Fragen geklärt, ist es gar nicht mehr so schwer. Wer jedoch seine Stärken und Schwächen nicht einschätzen kann, sollte sich Rat von Familie und Freunden holen. Die können einem, manchmal ehrlicher als gewollt, genau sagen, wie man selbst auf andere wirkt.
Eine Initiativbewerbung muss nicht immer schriftlich erfolgen. Ein Anruf hilft ebenfalls weiter. Nur persönlich vorbeigehen kann, je nach Branche, eine große Enttäuschung bringen.

In der Gastronomie kenne ich beispielsweise keine negativen Berichte. Dagegen ist mir bereits bei einer Onlineredaktion im Motorsport zur Ohren gekommen, dass dort das spontane Erscheinen nicht gern gesehen ist. Wer sicher gehen möchte, ruft vorher an. Man steht ja generell auch nicht ohne vorherige Anmeldung bei Freunden in der Tür.


Freitag, 4. Juli 2014

le Canal du Nivernais

Mit dem Hausboot durch die Burgund


Wie wäre es damit: französischer Wein, laue Abendluft und sich auf einem der schönsten landschaftlichen Kanäle Frankreichs fortbewegen, ohne das Haus auch nur einen Zentimeter zu verlassen? Mit einem Hausboot auf dem Canal du Nivernais funktioniert dies ganz einfach. 

Der künstlich angelegte Kanal, mit einer Gesamtlänge von rund 174 Kilometern verbindet seit dem 19. Jahrhundert das Flußsystem der Seine mit dem der Loire. Die Idee für diese Verbindung wurde bereits unter Henri IV. entwickelt. Der Kanal sollte den Transport von Brennholz im Land wesentlich vereinfachen. Heutzutage wird der Kanal nicht mehr für industrielle Binnenschiffahrt genutzt. Die Schiffe sind einfach zu groß und es gibt günstigere, sowie schnellere Verbindungen. Dafür lässt es sich am Ufer klasse entlang radeln. Von einem Ende zum anderen sind es laut Google nur rund 8 Stunden ;)

Entspannter und auch schneller geht es mit dem Hausboot voran. Ein Hausboot kann im Grunde mit einem Caravan verglichen werden, nur dass diese Wohnmöglichkeit nicht auf Rädern sondern im Wasser fortbewegt wird. Der langsam ansteigende Urlaubstrend bietet die volle Ausstattung einer kleinen Wohnung, ist aber zusätzlich mobil in Gewässern unterwegs. Dass sich der Urlaub mit dem Hausboot zu einem Trend entwickelt, kann gut nachvollzogen werden: Bodenständiger und günstiger als eine Kreuzfahrt, mit mehr Nähe zum Ufer. 

Am Canal du Nivernais fährt ab und an ein Bäcker mit frischen Baguettes und Croissants vorbei, so ist ein Landgang nicht zwingend notwendig, doch lohnt es sich, mit dem Hausboot anzulegen und die wunderschöne Natur aus nächster Nähe zu betrachten. Wie schön die Landschaft rund um den Kanal ist, zeigt MIT DEM HAUSBOOT DURCH DIE BURGUND.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Spieletipps im Stau

Die Sommerferien nahen in rasantem Tempo... nicht so schnell werden zeitweise die Autobahnfahrten vorbei gehen. Gerade wer Kinder im Fahrzeug hat, weiß, wie anstrengend die Fahrten werden können. Regelmäßige Pausen an der frischen Luft sind bei längeren Fahrten unumgänglich, doch manchmal ist auch dies nicht möglich, denn in einem Stau das Fahrzeug zu verlassen und somit zu parken, kann geahndet werden.
Die besten Tipps, gar nicht erst in einen Stau zu geraten, stehen im Blockbeitrag Kein Ende in Sicht! Wenn es aber doch passiert, ist guter Rat teuer. Gameboy, PS3 und Co lassen dabei nicht lange auf sich warten. Auch das Pad mit oder ohne Internetverbindung hält für die Flucht aus dem Stau und das Entdecken von fremden Welten her. Sobald hier jedoch der Akku versagt und die Fahrzeugbatterie nicht unter dem Verbrauch der technischen Geräte leiden darf, gibt es ein paar Spiele, welche die Zeit „wie im Fluge“ vergehen lassen:

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Nichts ist spannender, als die Welt zu entdecken. Klar, die Welt auf der Autobahn schein sehr klein zu sein, dennoch: Hat das Fahrzeug auf der Nebenspur eine grüne Farbe? Trägt der Fahrer eine rote Mütze? Ist das Gras am Fahrbahnrand bereits gelb oder hat gar ein anderes Auto gelbe Felgen? Dann kann es ja losgehen: Der erste Spieler beginnt. „Ich sehe etwas, was Du nicht siehst und das ist gelb“. Alle anderen Mitspieler suchen nun mit ihren Blicken die Umgebung ab und versuchen durch verschiedene Fragen („Ist es der Punkt auf dem Nummernschild?“) die richtige Antwort herauszufinden. Wer richtig liegt, darf sich selbst einen Gegenstand aussuchen.

Nummernschilder raten

Woher kommen die anderen Autofahrer? Mit Hilfe des Autoatlas können alle geratenen Antworten überprüft werden. Wer die meisten Nummernschilder errät, hat gewonnen.

Ich packe meinen Koffer mit...

Gespielt wird reihum.
Begonnen wird mit dem Satz „Ich packe meinen Koffer mit...“. Dann folgt ein beliebiger Begriff, beispielsweise einem „Ball“. Der nächste Mitspieler beginnt nun seinen Satz mit „Ich packe meinen Koffer mit einem Ball,...“ und setzt auch hier wieder einen beliebigen Gegenstand dahinter. Das kann auch ein „Auto“ sein. Der Nächste geht genauso vor und ergänzt die bisher entstandene Wortreihe mit einem weiteren Gegenstand.

Falsch ist richtig

Hier werden Fragen gestellt und beantwortet. Der Trick: Wer die Frage falsch beantwortet, bekommt einen Punkt. Beispiel: „Eine Tomate ist blau“ Antwort: „richtig“ (=1 Punkt); Antwort „falsch“ (=0 Punkte)

Weder ja noch nein

von Andre_Rau @ pixapay.com
Dieses Spiel fördert die Kreativität der Kinder. Auf gestellte Fragen darf weder mit „ja“ noch mit „nein“ geantwortet werden. Beispiel: „Hat Dir das Buch gefallen?“ –„Ich fand es toll“. „Kannst Du laufen?“ – „Manchmal“.

Wenn dann doch einmal eine Ausfahrt in Sicht ist, gönnen Sie Sich und Ihren Kindern die kurze Auszeit. Vielleicht gibt es dort sogar eine gesicherte Möglichkeit wie einen Kinderspielplatz, um ein wenig zu toben und somit entspannter weiterfahren zu können.