Die ersten Grundlagen
Schnitzen ist nicht nur eine Kunstform, es ist auch ein
altes Handwerk. Meist wird dabei Holz mit diversen scharfen Werkzeugen wie
Messern bearbeitet. Dabei können die verschiedensten Dinge entstehen, von
monumentalen Gebäuden bis zu Skulpturen, Reliefs oder einzelnen Verzierungen.
Aber wie schnitzt man richtig? Wir haben diese Frage auf Facebook gestellt,
beantworten diese in mehreren Beiträgen mit Hilfe der Filmreihe „Schnitzen mit Wolfgang“.


Auch der Geißfuß, Schnitzklinge oder das gekröpfte Eisen werden nach ähnlichem Muster bezeichnet.
Bei dem Geißfuß handelt es sich um ein Messer, dessen Schnittfläche mit einem bestimmten Winkel eine Ecke bildet. Dieses eignet sich besonders gut für geschnitzte Kerbungen. Das gekröpfte Eisen kann widerum auf grund seiner Form hilfreich beim Schnitzen von Gesichtern und Händen sein.
Doch der Besitz alleine lässt noch keine Kunstwerke
entstehen. Die richtige Handhabung spielt natürlich eine entscheidende Rolle.
Der zu bearbeitende Block wird eingespannt, damit
dieser nicht während des Schnitzens verrutscht. Danach kann grob die gewünschte Form entstehen in dem großzügig Holzstücke entfernt werden. Danach folgt die Bearbeitung mit großflächigen Schnitten, am Besten mit einem breiten Einser Messer, da dieses eine gerade Kante aufweist. Dabei
sollte niemals nur einhändig geschnitzt werden: Mit einer Hand wird die
Linienführung angesetzt, mit der anderen Hand kann der Druck ausgeübt werden.

Wie weich das Holz ist, dürfte ebenfalls nicht uninteressant sein:
Mit Lindenholz lassen sich filigrane Arbeiten gut durchführen, genauso wie
mit dem harten Buchsbaumholz. Wer lieber mit weicherem Holz beginnen möchte, um
den Umgang mit den Werkzeugen zu üben, kann sich an Zirbelholz versuchen.
Geeignet sind jedoch weit mehr Hölzer zum Schnitzen: Pappel, Birke, Eiche,
Ahorn aber auch verschiedene Obstbäume. Der eigene Geschmack bezüglich Farbe und Maserung spielt bei der Entscheidung eine nicht unerhebliche Rolle.
Weiter gehts in den nächsten Blogbeiträgen.
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