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Donnerstag, 28. August 2014

Die sieben Prinzipien von ...

Ein Genie aus alter Zeit

Von welchem Genie die sieben Prinzipien wohl entwickelt wurden? 

Wer hier zu sehen ist?
Mit ein wenig Abstand zum Bildschirm
wird der Herr erkennbarer.
Die Person wurde im 15. Jahrhundert in Europa geboren. Als uneheliches Kind eines Notars und einer Bauerstochter erblickte er damals das Licht der Welt. Als er ungefähr 19 Jahre alt war, lernte er dank seiner Familie, den damaligen Meister der Kunst, Andrea del Verrocchio, kennen, wo er seine ersten künstlerischen Werke vollendet. Doch nicht nur in der Kunst konnte er sich beweisen, er hatte auch einen enormen Wissensdrang, Neues zu entdecken und zu entwerfen, doch waren seine Ideen für die damalige Zeit beinah utopisch. Zu seinen Erfindungen zählen ein Fallschirm, welcher erst 500 Jahre später erfolgreich auf Funktionalität geprüft wurde, einen Helikopter und sogar ein Panzer.

Die bekanntesten Kunstwerke aus seiner Feder sind „der vitruvianische Mensch“ und „das Lächeln der Mona Lisa“.


Richtig: Es geht um Leonardo da Vinci. 

In dem Film "Die Sieben Prinzipien des Leonardo da Vinci" bezeichnet Manfred J. Lorenz ihn als einen "Großmeister in sämtlichen Disziplinen des Denkens und des geistigen wie auch des körperlichen Handelns und Schaffens" sowie als einen "Jahrtausenddenker". Nach einführlichen Eckdaten zum Leben des L. da Vinci beginnt M.J. Lorenz mit den sieben Prinzipien, welche von jedem Zuschauer einfach zu erlernen sind. Sie sollen Kreativität, geistige Fähigkeiten aber auch Selbstbewusstsein aufbauen, sowie verstärken.
Die Prinzipien lauten wie folgt:


Curiosita
Dimostrazione
Sesazione
Sfumato
Arte/Scienza
Corporalita
Connessione

Was die einzelnen Begrifflichkeiten als Hintergrund haben, erklärt M.J. Lorenz wohl am sinnigsten in seinem Lehrfilm auf extrafilme.de.





Freitag, 11. Juli 2014

Wie bewerbe ich mich richtig?

Vorbereitung

Bild von Dennis Skley @flickr.com
Die Abschlussprüfungen in Deutschland sind mehr oder weniger beendet. Damit beginnt, nach kurzer Erholungspause, ein neuer Lebensabschnitt für viele Schul- und Studienabgänger. Egal ob der Weg zu einem Studium, zu einer Ausbildung, zu einem Praktikum oder zu einer festen Arbeitsstelle führen wird, eine Voraussetzung ist für alle gemeinsam: die richtige Bewerbung.


Aber wo, bei wem und vor allem wie? Und wie sieht eine „richtige“ Bewerbung aus?
Bevor eine Bewerbung geschrieben werden kann, muss man sich jedoch über sich selbst klar werden... Was will ich? Wo will ich hin? Welche Stärken und welche Schwächen habe ich? Und ganz wichtig: Warum will ich dorthin, wo ich hin will? Dabei ist es vollkommen egal, ob das Zielunternehmen eine Stellenausschreibung im Internet veröffentlich hat, oder nicht.

Initiativbewerbungen haben, bei zielgerichtetem Inhalt, gleiche und teilweise sogar bessere Chancen, denn Eigeninitiative zeigt Interesse. Außerdem kann es immer wieder passieren, dass eine Stelle aus verschiedenen Gründen unvorhersehbar wieder frei wird. Wenn eine Bewerbung vorliegt, bevor der Personaler die Stelle als wieder frei geworden publizieren muss, steigert dies die Erfolgschancen.                                  just click
Ein Klick und der Trailer öffnet sich

Sind erst einmal die vorangegangenen Fragen geklärt, ist es gar nicht mehr so schwer. Wer jedoch seine Stärken und Schwächen nicht einschätzen kann, sollte sich Rat von Familie und Freunden holen. Die können einem, manchmal ehrlicher als gewollt, genau sagen, wie man selbst auf andere wirkt.
Eine Initiativbewerbung muss nicht immer schriftlich erfolgen. Ein Anruf hilft ebenfalls weiter. Nur persönlich vorbeigehen kann, je nach Branche, eine große Enttäuschung bringen.

In der Gastronomie kenne ich beispielsweise keine negativen Berichte. Dagegen ist mir bereits bei einer Onlineredaktion im Motorsport zur Ohren gekommen, dass dort das spontane Erscheinen nicht gern gesehen ist. Wer sicher gehen möchte, ruft vorher an. Man steht ja generell auch nicht ohne vorherige Anmeldung bei Freunden in der Tür.


Freitag, 23. Mai 2014

Schrei vor Glück?

Wer möchte, kann es gern machen...

von geralt @pixabay
..., aber es geht hier nicht um den Schuhversandriesen Zalando. Dieser Blogbeitrag beinhaltet eher das allseits beliebte und aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenkende Produkt: Die Schuhe.

Der scuoh wurde gemacht, um die Füße zu bedecken und zu schützen. Der Begriff „scuoh“ kommt im Übrigen aus dem althochdeutschen und hat sich im späteren Sprachgebrauch zu „Schuh“ weiterentwickelt. Interessanter ist jedoch, was unsere Vorfahren für Schuhe trugen, welche noch heute im Land der blauen Fluren, also in Hessen, von wenigen Familien handwerklich produziert werden. Dabei möchten wir nicht bis in die mittelalterliche Epoche zurückgehen, in welcher die Schuhe häufig aus Leder hergestellt wurden. Es genügen schon die letzten zwei Jahrhunderte, um ein wenig der Entwicklung nachvollziehen zu können.

Gerade ärmere Familien leisteten sich keine industriell produzierten Schuhe, konnten sich jedoch selbst ohne Probleme helfen. Ihre Hilfsmittel? Holz, Stoffe, Garn und ihr handwerkliches Geschick.
Holzschuhe, Filzschuhe, Lederschuhe, sie alle wurden und werden in Hessen handwerklich gefertigt:


  • Holzschuhe:
Die Holzschuhe werden häufig mit Holland in Verbindung gebracht, doch auch hier hat es sie gegeben. Sie wurden in früheren Zeiten täglich getragen, egal ob auf dem Feld oder in der Schule. Nicht in den Räumen, aber wenigstens auf dem Weg dorthin. Die Klompen (niederländische Bezeichnung) wurden jeweils aus einem Stück Holz gefertigt. Hier wurde gehackt, geschnitzt, gefräst und geschliffen. Heute finden sie eher Verwendung als Blumentopf im Garten, als dekoratives Mittel im Haus oder als aufgestellt als Erinnerungsstück. Getragen werden sie kaum noch, obwohl sie gerade bei Gartenarbeiten von Vorteil sind: sie bieten genauso viel Schutz vor äußerer Feuchtigkeit wie Gummischuhe, aber die Füße schwitzen nicht. Käsefüße ade.

  • Stoffschuhe:

Ebenfalls ein beinah ausgestorbenes Handwerk ist die Herstellung der Schuhe aus Stoff, auch wenn sie als Hausschuhe sehr gut geeignet sind. Dappiche, Latschen, Batsche, Datsche, Söcke, Lappedatsche,... diese verschiedenen Bezeichnungen meinen die handgemachten Stoffschuhe. Sie wurden überwiegend in Gebäuden getragen, doch mancher Lausbub spielte damit schon mal im Rasen; gar nicht zur Freude der Mutter, welche die Schuhe mühsam selbst machte.

Die Sohle wurde aus 10 Lagen Stoff zusammengenäht, damit diese Stabilität erlangte. Um nicht auf den entstandenen Knoten zu laufen, wurde eine Brandsohle angenäht. Die größte Herausforderung stellte jedoch das Zusammenfügen von Schaft und Sohle dar, da beide Teile akkurat miteinander verbunden werden mussten. Wer hier nicht exakt arbeitete, hatte beim Laufen nun eine Ausrede mehr, warum man stolperte: Es lag ja keinesfalls daran, dass die Füße nicht angehoben wurden.

  • Lederschuhe:

Schnallenschuhe aus Leder wurden zu Festlichkeiten oder zu Kirchgängen getragen. Jeden Sonntag hieß das also für die gesamte Familie: in aller früh die Schuhe zu putzen, zu striegeln, zu pflegen und auf dem Weg zur Kirche jeglichen Pfützen und sonstigen „Gefahren“ für die frisch geputzten Schuhe auszuweichen. 


Wie der Lederschuh, und speziell der Lederschuh zur Schwälmer Tracht, entsteht, warum Hessen „das Land der blauen Fluren“ genannt wird und was diese blauen Fluren mit der Kleidungsproduktion zu tun hat, lässt sich im Film „alte Handwerkskunst in Hessen“ von Brunhilde Miehe herausfinden.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Space Files

Das Weltall von A bis Z

Der Mond Titan
Space Files Teil Zwei beginnt mit einem Blick in das düstere Weltall. Mit dunkler Stimme wird dem Zuschauer ein reales "Horrorszenario" beschrieben:  

"[...] Temperaturen um die Minus 180 Grad Celsius. Ein See aus flüssigem Kohlenwasserstoff mit schwarzen Teerablagerungen. Die Atmosphäre schlimmer als der dichteste Smog; Stickstoff durchsetzt mit Propan, [...]"

Ob unsere Erde in ferner Zukunft so aussehen wird? Vielleicht, aber in diesem Film wird damit nicht die Erde beschrieben, sondern ein Mond.

Gestatten: Titan, der größte Mond des "Herrn der Ringe", des Saturns.

Die strukturelle Oberfläche ist mit der, der Erde vergleichbar. Es gibt Hügel, Berge und Seen. Sogar Regen fällt. Dieser kann aber auf Grund der vorherrschenden Temperaturen keineswegs aus Wasser bestehen. Jegliche Flüssgkeiten auf Titan bestehen aus Methan. Die Atmosphäre beinhaltet überwiegend Stickstoff und bei einer Entfernung von über 1,3 Milliarden Kilometer zu unserer Sonne dürfte das lebensnotwendige und wärmende Sonnenlicht mehr als spärlich ausfallen. Dennoch
"[...] einige Forscher schließen nicht aus, dass die Stoffwechselvorgänge primitiver Lebensformen für einen Abbau dieser Gase sorgen. Das berichtet der Onlinedienst des Wissenschaftsmagazins „New Scientist“."

 (http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/es-gibt-leben-auf-dem-saturnmond-titan)
Der Saturn im Größenvergleich zur Erde
Aber nicht nur der größte Mond des Saturns, sondern auch der Saturn selbst bietet viele interessante Begebenheiten, welche in Space Files gut verständlich erklärt werden. Neben Grunddaten zur Größe oder Vergleichen mit unserer Erde wird auch gezeigt, woher die Ringe stammen. Das ist aber noch nicht alles, denn in der Reihe Space Files geht es schließlich um das Weltall von A bis Z.

Freitag, 4. April 2014

Die Verborgenen Schätze der Menschheit

unnützes Wissen

Schätze, sie waren verborgen, wurden vergessen und werden gefunden. Ein 5-Jähriger Junge beispielsweise hat einen unermesslich wertvollen Schmuckschatz gefunden, bestehend aus möglichem Diebesgut eines Juweliers. Aber Schätze kann man nicht nur anfassen. Auch Wissen, verborgen in den Weiten des Internets können geborgen und ans Tageslicht gebracht werden. Sie werden häufig kurz betitelt mit "unnützes Wissen". Aber sind diese Wissensschätze wirklich so unnütz?
Schatzkarte von
OpenClips @pixabay.com
Wer viel weiß hat immer Gesprächsstoff parat. Aber trotzdem wird manches Wissen als unnütz betitelt. Das liegt wohl daran dass die Erkenntnis darüber, dass

 „Der Winzer und Weintester Ilja Gort [...] seine Nase für 5 Millionen Euro versichern lassen [hat]. Die Bedingung der Versicherung war allerdings, dass er weder Motorrad fahren noch boxen noch als Feuerschlucker oder Assistent eines Messerwerfers arbeiten darf.“ 

im normalen Alltag kaum weiter hilft. Andererseits ist diese Information wieder so interessant, dass sie zum Klatsch und Tratsch, sprich zur sozialen Interaktion sehr gut geeignet ist. Schockierend, beeindruckend, anders, ... das macht das „unnütze Wissen“ aus. Der Neuigkeitswert und die Aktualität sind hierbei auch nicht zu verachten. 

Und, wie Professor Robin Dunbar feststellte, gehört diese Art des Gespräches, sprich das typische Kaffeekränzchengespräch zur Förderung des Gruppenzusammenhalts. Böswillige Zungen nennen es lästern, andere bezeichnen es eher als „analysieren und bewerten der eigenen Umgebung“. Aber dies alles funktioniert trotzdem ohne böswillige Beleidigungen oder Gerüchtestreuung, nur um selbst einen besseren Eindruck zu machen.


Aber was für den einen unnützes Wissen ist, beispielsweise eine Anleitung zum Bau einer Angelrute für den Pferdetrainer, ist für den anderen Gold wert, wie Snookertricks in der Vorbereitung zum Snooker Play off.

Somit haben wir uns gedacht: warum nicht das unnütze Wissen auf Radio Energy München präsentieren? Diesen Monat präsentieren wir Ihnen jeden Morgen um 6:20 Uhr und um 8:20 Uhr "unnützes Wissen - die letzten Geheimnisse der Menschheit“ in der Energy Toast-Show.

Wer sich anderweitig weiterbilden und sein Wissen erweitern möchte, findet auf extrafilme.de spannende Geschichten.